Tipps und Tricks für den erfolgreichen Umzug

Stellpläne vorbereiten, Versicherungen abschließen

Entwerfen Sie für die neuen Räumlichkeiten einen Karton-  und Möbelstellplan. So kommt alles gleich an den richtigen Platz. Hängen Sie diese Pläne am Bestimmungsort auf. Dann müssen die Träger nicht immer nachfragen, wo alles abgestellt werden soll. Erkundigen Sie sich nach einer Versicherung. Inwieweit haftet ein Umzugsunternehmen? Was müssen Sie selbst versichern? Geben Sie reelle Werte an.

Das notwendige Umzugsmaterial macht es leichter

Sparen Sie nicht beim Umzugszubehör. Mit dem richtigen Umzugsmaterial kann alles effizient und zeitnah umgesetzt werden. Ein Umzugsset erspart viele Wege, denn es vereint das passende Umzugsmaterial. Es gibt unter anderem Aktenkartons, Porzellankartons und Bücherkartons. Besonders Bücher können ziemlich schwer sein. Normale Kartons sind dafür ungeeignet. Zum Umzugsmaterial gehören auf jeden Fall Packseide und Packpapier.

Kennzeichnung der Umzugskartons

Kennzeichnen Sie sämtliche Kartons mit der Angabe des Inhalts und des betreffenden Raums. Das hilft später bei der Verteilung. Sie sparen damit eine Menge Zeit und unnötige Arbeit bei der Suche. Gut gekennzeichnete Verpackungen können Helfer später richtig platzieren.

Auf das Gewicht achten

Schwerer als 25 Kilogramm sollte ein Umzugskarton nicht sein, 20 Kilogramm sind ideal. Denken Sie daran, dass jeder Karton getragen werden muss. Es empfiehlt sich, nur die Hälfte mit schweren Gegenständen zu bestücken und dann mit leichterem Material aufzufüllen. Steht dieses nicht zur Verfügung, sollten Sie auf im Umzugszubehör vorhandenes Füllmaterial zurückgreifen. Die seitlichen Tragegriffe der Kartons müssen frei bleiben.

Volumen ausnutzen, fachgerecht packen

Belegen Sie möglichst jeden Umzugskarton ganz. Das reduziert die Anzahl der notwendigen Kartons und erleichtert das Verladen und Verstauen der Kartonagen. Vollgepackte Kartons sind leichter zu stapeln und nicht besonders schadensanfällig. Große Teile müssen fachgerecht verstaut werden.

Diese Aufgaben erledigt der Verpackungsservice. Glas-und Porzellanwaren sollten Sie grundsätzlich durch die Fachkräfte verpacken lassen. Denken Sie generell beim Packen daran, Schäden zu verhindern. Besonders bei Glas und Porzellan lohnt sich die ausreichende Polsterung, vor allem an Ecken und Kanten. Bringen Sie den Hinweis "zerbrechlich" gut sichtbar an.

Damit die Möbel ansehnlich bleiben

Bevor Ihre wertvollen Möbel auf Transport gehen, sollten Sie sicher sein, ob diese auch durch Türe und Treppenhäuser passen. Nicht massive Möbel können oft gut zerlegt werden. Um sie dann am Bestimmungsort wieder perfekt zusammenzufügen, markieren Sie die richtigen Teile farblich. Stifte, Zapfen und Schrauben gehören in beschriftete Tüten und Kästchen.

Empfindliche Materialien sind vor Abschürfungen und Bruch zu schützen. Dies geschieht durch Umzugsmaterial wie Papier, Packdecken oder Luftpolsterfolie. Als Umzugszubehör dienen ebenfalls spezielle Folienverpackungen, die für Sofaauflagen, Matratzen und Bettdecken verwendet werden. Schubladen und Einlegeböden sind zu entfernen. Schließen Sie die Türen der Möbel und ziehen Sie die Schlüssel ab oder fixieren diese mit Klebeband. Auf diese Weise "saust" beim Umzug nichts heraus.

Das Fahrzeug effizient laden

Sehr wichtig ist natürlich auch die Wahl und handhabe des Umzugswagens: Planen Sie die Fahrzeugbeladung genauso sorgfältig wie die Aufstellung der Möbel. Diese müssen zuletzt eingeräumt werden. So könnten Sie dann bereits in den neuen Räumen stehen. Der Inhalt der Kartons kann dann gleich in die Schränke geräumt werden. Folgerichtig müssen die Kartons die erste Ladung im Fahrzeug sein. Auch im Fahrzeug sollen keine Freiräume entstehen, die die Ladung rutschen lassen. So könnte es zu Schäden kommen. Bei Bedarf wird der Laderaum entsprechend gepolstert.

Checkliste:

  • Rechtzeitige Planung
  • Stellpläne vorbereiten und an vorgesehener Stelle anbringen
  • Das richtige Umzugsmaterial im Vorfeld besorgen
  • Das Volumen der Umzugskartons ausnutzen, Leerräume auspolstern
  • Möbel nach Möglichkeit zerlegen
  • Schubladen und Einlegebögen entfernen
  • Keine Freiräume bei der Fahrzeugbeladung entstehen lassen
  • Empfindliche Stücke entsprechend verpacken

Bei Beachtung dieser Checkliste und ausreichender Organisation im Voraus sollte nicht mehr viel schiefgehen können.

Titelbild: ©istock.com - archideaphoto

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.